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Es hat mich immer gereizt neue Wege zu gehen.So kam es im Frühjahr 2009 dazu, dass ich den Werkstoff Silikon für mich entdeckte. Mir kam in den Sinn, dass man doch damit auch etwas künstlerisches schaffen könnte. So begann ich mit einer manuellen Kartuschenpresse zu experimentieren. Zunächst stellte ich Muster in der Größe von 20x20 cm her und entdeckte so die Vielfältigkeit des Materials. Es ergaben sich witterungsbeständige, stabile, sowie hitzebeständige Strukturen. Ich begann meine Freihandarbeit zu verfeinern und stellte verschiedene Platzsets her. Inzwischen ließ ich den Silikonfaden aus etwa 10 cm Höhe „fallen“ und bekam durch eine ruhige Hand gerade Linien hin.
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Aus den Platzsets wurden so Tischläufer, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Nach all der Präzisierung dieser Arbeit war mir wieder nach etwas mehr Individualität zumute und so fertigte ich sehr filigrane, weiße, mit den Händen bearbeitete Tischläufer an. Ich besorgte mir Gummibälle, die ich mit Silikon verzierte und auf Metallstäbe steckte. Das inspirierte mich wiederum dazu Blumen herzustellen. Als Stabilisator diente mir hierbei ein Alugitternetz, sowie verschiedene Kolben. Ich ließ mir handgefertigte Zementkugeln herstellen, die ich dann entweder mit der Handkartuschenpresse verzierte oder nur mit den Händen bearbeitete. Dann kam mir die Idee, die Spitzen der Silikonkartuschen zu verändern, und so kamen wieder völlig neue Strukturen zustande.
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Mich begeisterte immer mehr die Vielfältigkeit und das gute Verarbeiten des Materials Silikon. Mein Kopf sprudelte vor neuen Ideen. So erstand ich einige Acrylstelen, die ich mit Blumenmotiven verzierte. Ich stellte mir diese Stelen, wenn man sie irgendwie beleuchten könnte, als sehr schönes Kunstobjekt für Wohnräume vor. Da kam die Idee, ein LED-Leuchtband unter der Stele zu platzieren und einen entsprechenden Sockel darunter zu montieren.
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Ich möchte mich an dieser Stelle gern bei Erich Spätgens, Peter Classen und Otto-Chemie für die mir zur Verfügung gestellten professionellen Bilder bedanken.
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